Folgende Leutchen haben meinen Aufenthalt versüßt und sind es wert, hier erwähnt zu werden, die meisten sind auch im Fotoverzeichnis zu bewundern und ich möchte die Gelegenheit nutzen und diejenigen von ihnen grüßen, die über einen Internetzugang verfügen und dies wahrscheinlich lesen werden:

Mike: der erste Kontakt zu Kubanern entstand durch den Kanadier Mike, der mich zu einem Konzert mitgeschleppt hat. Ich habe einige Bandmitlieder, die seine Freunde waren, kennengelernt und später nochmal getroffen. Er selbst hat an dem Abend „Imagine“ mit in Kuba lebendem Sohnemann am Piano vorgetragen. Er war im gleichen Hotel wie ich, so dass wir uns täglich über den Weg gelaufen sind. Ich habe ihn noch einmal kurz und per Zufall in Guardalavaca wiedergesehen, wo er erneut ein Lied gesungen hatte und ihn dann aus den Augen verloren. Mike ist Frontmann einer Bluesband in seiner Heimat Montreal. Trink nicht so viel, mein Freund!

Julie: die charmante und zuckersüße Julie aus dem französchen Teil Kanadas (Montreal) hat mich in meinem All-In-Hotel in Guardalavaca zum Lachen gebracht. Trotz Sprachbarriere und wenig Zeit, die wir miteinander verbrachten, eine tolle Begegnung.

Elisabeth & Cari: die zwei Mädels aus Banes gaben mir einen Hardcore-Kurs in Spanisch und kubanischem Alltag und es war meine erster Einblick in das Leben auf dieser so vielseitigen und widersprüchlichen Insel.

Junior: die einzige private Übernachtung in Kuba. Der Koch Junior, genauso alt aber doppelt so groß wie ich, hat mich zu sich nach Hause eingeladen. Ich wurde in dem 3-Generationen-Haus bekocht und freundlich aufgenommen. Einer der wenigen Kubaner, der in keinster Weise eine Gegenleistung haben wollte.

Nelson: Hey Bro, I hope you read this shit here, check out the photos, it was a great pleasure meeting you, I hope we will see us again one day, maybe when Fidel goes visiting his friend Che and you can come to Germany! Fuck off and take care!

Nelson war 8 Tage lang mein treuer Begleiter durch den Stadtdschungel Santiagos und durch den Karneval. Ich habe über ihn einen Haufen Couchsurfer kennengelernt und wir hatten zusammen eine Super-Zeit.

Love: Hi Love, how was your trip through Mexico and Central America? I hope you´ll have a good start in Berlin, it was great fun rocking Santiago and Sancti Spiritus with you!

Den Schweden Love habe ich durch Nelson in Santiago kennengelernt und wir haben zusammen mit einem tschechischen Pärchen La Gran Piedra besucht. Ferner hat er mich nach Sancti Spiritus begleitet. Er hat davor Venezuela bereist und flog anschließend nach Mexiko.

Ilka, Kerstin&Co.: ich hatte ein paar angenehme Unterhaltungen mit euch in Trinidad. Ilka, vielen Dank für den Stromadapter, der kam schon öfters zum Einsatz und jedes Mal denke ich an dich:-)! Ich hoffe mein Blog langweilt dich nicht, vielleicht sehen wir uns eines Tages in Berlin wieder!

Silvio: Der fanatische Radler Silvio ist mit 61 Jahren fast doppelt so alt und mindestens doppelt so fit wie ich. Er hat mich auf dem Weg von Cárdenas nach Matanzas mit seinem Rennrad aufgegabelt und mich 2 Tage lang durch Matanzas geführt. Ferner hat er mich mit einem Haufen spanischer Musik versorgt und mich ins 72 km entfernte Guanabo begleitet, wobei er anschließend die gleiche Strecke zurückradeln musste! Unglaublich, und das in der Mittagshitze, kaum Wasser und 61 Jahren. Übrigens war Silvio 2004 panamerikanischer Vizemeister in seiner Altersklasse auf der Rennbahn und er hat mich bei den Steigungen mitgezogen. Das war für mich eine ehrfurchteinflößende Lektion in Sachen Kondition und Fitness und eine unvergessliche Begegnung. Er hat 8 Kinder und ist auch schon Opa.

Vilma & Roberto: die nettesten Gastgeber, die ich Kuba hatte. Sehr hilfsbereit, ruhige und doch zentral gelegene schöne alte Casa Particular. Roberto hat mir viele Tipps gegeben und mir bei Geld- und Kartonbeschaffung für den Flug nach Lima geholfen.