Mittlerweile bin ich in Cusco, Peru angekommen, nachdem ich die neblige, chaotische und ziemlich gefährliche Hauptstadt Lima nach 4 Tagen verlassen habe. Cusco ist die Touri-Hauptstadt Südamerikas, die Architektur und die Lage sind – im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubend, denn die Stadt befindet sich auf 3.400 m Höhe, was einen ziemlich schnell schnaufen lässt. Darüber hinaus ist es vor allem nachts ziemlich kühl, tagsüber werden es immerhin 20 Grad, so dass der längste Sommer meines Lebens momentan eine kleine Pause macht, zumindest scheint aber den ganzen Tag die Sonne. In den nächsten Wochen wird es noch kälter, weil es ins Hochland Perus und Boliviens auf bis zu 4.500 m gehen wird. Aber davor steht noch die berühmteste Sehenswürdigkeit Lateinamerikas auf dem Plan: Machu Picchu, die Inka-Ruinen mitten im Nirgendwo. Ich werde mit dem Rad bis nach Ollantaytambo fahren, von wo es nur noch mit dem unverschämt teuren Zug nach Aguas Callientes geht; es gibt nämlich keine Straßenverbindung dorthin!